Liebes Internettagebuch,
Los geht’s gleich`mal mit der Bitte um Entschuldigung. Einer Entschuldigung nämlich für diesen seltsamen, bzw. wirklich äußerst klischeehaften Auftakt. Tatsächlich habe ich noch nie zuvor derartige Aufzeichnungen gemacht. Wirklich nicht. Und so muss ich bei meinen ersten Gehversuchen in Sachen Tagebuchschreiben schlicht und einfach darauf zurückgreifen, was ich aus Film und Fernsehen über diese Form der „Gedankenkonservierung“ weiß. Wann immer man dort jemanden dabei beobachtet, wie er oder sie den ersten Schritt in diese besondere, oft so enge und langanhaltende Beziehung mit einem bis dato leeren Buch wagt, so beginnt es im Regelfall eben mit den Worten „Liebes Tagebuch“. In diesem, unserem Fall folglich: Liebes Internettagebuch. Geht nicht so gut über die Lippen, aber meiner Meinung nach auf jeden Fall noch um Welten besser als „Lieber Blog“, oder nicht?
Nun gut. Sei es wie es sei. Du fragst Dich sicher, warum ich mit nunmehr 33 Jahren so aus heiterem Himmel beschließe, ein Tagebuch, noch dazu in Form eines Weblogs, zu beginnen und was ich damit bezwecken will. Mhm, um ehrlich zu sein: da bin ich mir selbst noch nicht ganz sicher. Als ich heute während einer Winterwanderung, irgendwann um die Mittagszeit und irgendwo unterhalb des Rachelgipfels, auf verschneiten Schachten umherstapfte (dazu mehr im nächsten Beitrag), hatte ich jedenfalls die Idee, meine Leidenschaft für sportliche Aktivitäten, die Liebe zur Natur und meine Neigung zum geschriebenen Wort auf diese Weise zu verknüpfen. Zunächst tatsächlich ohne ein bestimmtes Ziel oder eine besondere Absicht. Um es mit den Worten einer berühmten Filmfigur (meiner Meinung nach einer der inspirierendsten Filmfiguren aller Zeiten) zu sagen: „Ich hatte einfach Lust (einen Blog) zu schreiben“.
Zukünftig will ich also, hoffentlich so gewissenhaft wie möglich, meine Ausflüge in den bayerischen Wald, in die Umgebung Passaus, oder auch in die Alpen, sei es zu Fuß oder auf dem Rad, sei es im Sommer oder im Winter, mit Dir teilen, liebes Internettagebuch. Was dabei `rauskommt, wer das alles am Ende noch lesen darf, was ich selbst damit anfange, oder ob es mir über einen längeren Zeitraum Freude bereitet, wird sich zeigen. In jedem Fall soll es eine Möglichkeit für mich darstellen, Erlebnisse festzuhalten, Fotos zu Sammeln, Gedanken aufzuschreiben, und Touren zu dokumentieren. Auf diese Weise entsteht mit der Zeit hoffentlich ein bunter, individueller, und inspirierender Outdoorguide für all diejenigen, die mit mir die Liebe zur Natur, zum Draußensein, zum Sport und zum Sichgedankenmachen teilen.
Der Auftakt, liebes Internettagebuch, ist nun hiermit gemacht. Etwas holprig, das geb`ich zu, aber auch nicht ganz so schlecht, wie ich finde. Bis bald.
Dein Naturbua

Tipp des Tages: Mal wieder Forrest Gump anschauen. Was für ein besonderer Film!
